Date-Story
Wie wäre es mit einem Date … mit DIR selbst?
Hattest du schon mal eines? Hast du dir schon mal ganz bewusst eine kleine Alltagspause nur für DICH gegönnt? Ich werde dir mal kurz beschreiben, wie ich mir das Date für dich wünschen würde!

Zu allererst fühlt es sich fantastisch an, wenn man die Entscheidung trifft, es Wert zu sein, dass man sich mal eine Auszeit gönnt und sich ganz sich selbst und seinen Bedürnissen widmet. Das ist wohl der erste Schritt – und dann steigt eh schon die Vorfreude! Du hast dich ganz bewusst entschieden, diese Alltagspause mit Übernachtung zu buchen und einen Tag vorher anzureisen, um wirklich mal aus dem Alltag auszusteigen. Wahrscheinlich darfst du in aller Ruhe noch ein paar Dinge organisieren, aber das fällt dir leicht, weil die Vorfreude auf deine Me-Time mitschwingt … und wenn die Kids, der Mann, die Haustiere … gut versorgt sind, dann gehts los.
Und dann rein ins Auto – hauptsache es geht los! Falls du solche Me-Time-Trips nicht gewohnt bist, fühlt es sich vielleicht ein bisschen komisch an, aber ich kann dir versprechen, dein Herz, deine Seele wird in diesem Moment schon jubeln!
Schon die Anfahrt zum Hotel begeistert dich, der Anblick des Sees und der wirklich einzigartigen Naturkulisse lässt dein Herz höher hüpfe !und es steigt das Gefühl in dir hoch, wirklich Abstand zu gewinnen. Im wunderschönen Salzburger Land angekommen begrüßt dich die liebenswerte und aufmerksame Chefin Heidi vom Bio Hotel Schiessentobel. Du atmest ein paar mal tief durch und kommst an. Du beziehst dein Zimmer und lässt dich aufs Bett fallen und du bemerkst, wie kleine Tränchen in dir aufsteigen – ja, es beginnt sich was in dir zu bewegen, endlich Zeit dies alles wieder wahrzunehmen.
Am nächsten Morgen bist du empfindest du leichte Aufregung – wer wird da sein – welche Begegnungen wirst du an diesem Wochenende erleben. Um 8:30 erwarte ich dich bereits mit den anderen Teilnehmerinnen im gemütlichen Frühstücksraum. Du spürst sofort eine Verbindung mit all den anderen Personen, denn sie haben die selbe Intention, warum sie hier sind … und das allein verbindet. Wir lernen uns ein bisschen kennen und schaffen uns einen Raum, der für alle einladend und harmonisch ist. Das regionale und genussvolle Bio-Frühstück lässt du dir so richtig schmecken. Alle stärken sich für diesen besonderen Tag. Und dann teilen wir uns in 2 Autos auf und fahren 10 Minuten Richtung Obertrum und Herz an herz Atelier.
Dort erwartet dich eine liebevoll gestaltete, bunte Welt – dein Blick fällt sofort auf all die Farben, Tuben, Stifte und Pinsel und du freust dich schon so, endlich mal wieder nur für dich kreativ zu sein. Nach einer kleinen Inspektion des Ateliers, nimmt jede am Tisch Platz. Um uns das Anfangen und den Respekt vorm leeren, weissen Blatt zu erleichtern, ausserdem das Material kennenzulernen, starten wir mit einem lustigen Kreativ-Spielchen. Danach dürfen wir uns im Raum einen Platz suchen – während ein tolles und sehr berührendes Lied erklingt, darfst du die Augen schliessen und dich ganz intuitiv bewegen – im Körper ankommen. Kurz ereilt dich ein Gefühl von Scham und Hemmungen tauchen auf, aber ein kurzer Blick in die Runde, gibt dir ein sicheres Gefühl und du lässt dich einfach treiben und vom Körper führen – und es tut so gut! Danach nehmen alle im Sitzkreis Platz und der erste Ton der Kristallklangschale erklingt – wow – damit hast du nicht gerechnet, dass du diese Schwingung im ganzen Körper spürst. Es gibt eine kleine Einführung in das Führen eines Maltagebuchs und jede bekommt ein handgemachtes Büchlein. Weiter gehts mit einer Fantasiereise, begleitet vom wunderbaren Kristallklang – und anschliessend dürfen wir unsere Visionen aufs Papier bringen. Die Zeit vergeht zu schnell – in der Mittagspause gehst du eine kleine Runde spazieren, runter zum See. Der Anblick beruhigt und klärt all deine Empfindungen. Und dann gehts auch schon weiter mit der Nachmittags-Malsession. Gemeinsam entscheiden wir, dass wir vor dem Abendessen eine kleine Pause einlegen und wir uns dann zum gemeinsamen Mahl wieder treffen. Eine gute Entscheidung, denn du hast das Gefühl, alles, was an diesem Tag passiert ist, mal sacken zu lassen. Nach dem wirklich fantastischen 3-gängigen-Menü freust du dich aufs Bett und bevor du einschläfst legst du sanft deine Hände auf Bauch und Herz und verbindest dich über den Atem mit dir. Du merkst, wie gut es tut, dass du dich endlich wieder selbst spürst und in diesen Tagen nur für dich sorgen darfst. Der Kontakt mit dir lässt dich in einen regenerierenden Schlaf finden.
Am nächsten Morgen widmest du dich gleich deinem Eintrag in dein ganz persönliches Maltagebuch. Und dann freust du dich schon wieder auf all die Frauen, die dir nach nur einem Tag schon so sehr ans Herz gewachsen sind. Bei einem gemeinsamen gesunden Frühstück starten wir dann so richtig in den Tag und tanken etwas Energie, damit wir ohne Einschränkung den Vormittag für Kreativzeit nutzen können. In der Mittagspause gehst du diesmal mit zwei anderen Frauen eine Runde zum See. Der Austausch mit ihnen tut dir gut, weil sie die ähnlichen Gefühle durchlebt haben, wie du. Und am Nachmittag tauchen wir wieder in die Farbwelten ein. Wir starten die Nachmittags-Mal-Session mit einer Fantasiereise, die dich wieder zurück katapultiert in die Vergangenheit … eine Situation kommt zum Vorschein, in der du dich sehr unwohl gefühlt hast und plötzlich fühlst du eine tiefe Traurigkeit in dir hochkommen … ein Gefühl, was dir sagt, du bist nicht genug … langsam merkst du, wie dir heiß wird, wie dein Atem schneller wird und du erkennst, dass dir Tränen über die Wangen laufen … es ist dir ein bisschen unangenehm, weil du vielleicht auch gelernt hast, deine Gefühle zu unterdrücken oder an Situationen anzupassen. Aber hier, in diesem Raum erlebst du, dass das ok ist, das alles da sein darf … und ich euch sogar bestärke, euren Emotionen freien Lauf zu lassen, aber zu erkennen, dass es sich um Altlasten handelt und dass man diese selbst „dosieren“ kann.

Gemeinsam fühlen wir nochmal in unseren Körper und schauen, wo und wie sich dieses Gefühl im Körper bemerkbar macht. Nach der Meditation darfst du deine Eindrücke malen. Du weißt sofort, welche Farben diese Traurigkeit gepaart mit ein bisschen Wut haben muss und es tut so gut, diese Energie aufs Blatt abzugeben. Gerne teilst du diese Erfahrung mit der Gruppe und erfährst, wie es den Anderen gegangen ist. Das hilft dir, zu erkennen, dass das ganz „normal“ ist und dass man nicht bewerten soll, denn jedes Gefühl braucht seinen Raum und darf gelebt werden.
Dieser Prozess war sehr wertvoll, aber auch anstrengend. Es ist Zeit für etwas Auflockerung. Bei lauter und anregender Musik schütteln wir unseren Körper durch und bewegen uns intuitiv zu den Rythmen. Es ist, als ob alles Schwere abfällt und losgelassen werden darf. Zeit zum Durchatmen … Zum Abschluss gestaltet jeder noch seine eigene Affirmationskarte, die den durchlebten Prozess auf den Punkt bringt und als Erinnerung dient.
Leider neigt sich dieser Tag schon dem Ende zu und das bedeutet auch das Ende vom wundervollen Retreat. Aber du fühlst dich so befreit und gelöst und voller Liebe und Wärme – und nimmst dir vor, wieder viel öfter den Pinsel in die Hand zu nehmen – die Aquarellfarben haben es dir besonders angetan.
Ja, … es war die richtige Entscheidung hier her zu kommen und dich von deiner inneren Künstlerin treiben zu lassen.
